Grube Teutschenthal leitet weitere Maßnahmen zur Verbesserung der aktuellen Geruchssituation in Angersdorf ein

Pressemitteilung 7. September 2018 | Grube Teutschenthal leitet weitere Maßnahmen zur Verbesserung der aktuellen Geruchssituation in Angersdorf ein.

Das für die Grube Teutschenthal (GTS) zuständige Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB) hat die Ergebnisse aus dem detaillierten Messprogramm zur Ursachenermittlung der Geruchbeschwerden in Angersdorf ausgewertet. Erstes maßgebliches Fazit der Auswertung ist, dass keine akute Gesundheitsgefahr für die Nachbarschaft besteht. Seitens der GTS wurden weitere Untersuchungen zum Nachweis der Geruchsemissionen eingeleitet und mit Nachdruck vorangetrieben.


Inwieweit die in der Grube Teutschenthal verbrachten Abfälle zu Geruchsemissionen am Schacht Halle beitragen, wird aktuell untersucht. Seitens des Unternehmens wurden erste freiwillige, mit dem LAGB abgestimmte Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Geruchssituation ergriffen und weitere Maßnahmen eingeleitet.


Durch einen veränderten Schachtbetrieb und der damit verbundenen Ausweitung des Schachtquerschnitts ergibt sich ein verbesserter Abzug der Abluft. Desweiteren sollen die seitlichen Abluftaustrittsöffnungen am Schachthaus in Angersdorf verschlossen werden, um den Kamineffekt bei der Abluftabführung zu erhöhen.

Von der GTS werden außerdem weitere Vorkehrungen zur Reduzierung der Gerüche durch untertägige Verdünnung der Geruchsstoffe getroffen. Darüber hinaus leitet das Unternehmen eine umfassende Prüfung des untertägigen Bewetterungskonzeptes ein. Damit soll vor allem die Belüftung und die Abluftqualität am Schacht Halle in Angersdorf optimiert werden.
„Mit den umfassenden Maßnahmen, die wir alle freiwillig ergreifen, wollen wir einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der aktuellen Geruchssituation leisten. Es ist uns wichtig, die Lage vor Ort für die Anwohner zeitnah zu verbessern“, so Hans-Dieter Schmidt, Geschäftsführer der Grube Teutschenthal.

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