GTS reagiert auf Geruchsbeschwerden und leitet unabhängige Messungen und Maßnahmen ein

Pressemitteilung 21. August 2018 | GTS reagiert auf Geruchsbeschwerden und leitet unabhängige Messungen und Maßnahmen ein

Die Grube Teutschenthal (GTS) hat Anfang dieser Woche (20.08.2018), wie angekündigt, dem zuständigen Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB) ein detailliertes Messprogramm zur Ursachenermittlung, Bewertung und Zuordnung der Geruchbeschwerden in Angersdorf vorgelegt und erörtert.

Mit den Messungen soll kurzfristig begonnen werden. Innerhalb der kommenden Tage wird die GTS aktuelle Produktions- und Versatzbedingungen aus dem Zeitraum Juli und August 2018 dem Amt vorlegen, um verlässliche Grundlagen für die Beurteilung der Geruchssituation zu schaffen.

Von Seiten des Unternehmens wurden bereits betriebliche Sofortmaßnahmen für einen verbesserten Abzug der Abluft am Schacht Halle ergriffen, wie der Geschäftsführer der GTS, Herr Hans-Dieter Schmidt, dem LAGB berichten konnte. So wurden durch die GTS beispielsweise bereits die begonnenen Sanierungsmaßnahmen im Schacht Halle ausgesetzt, um den Querschnitt für die Durchlüftung des Schachtes auszuweiten.

Vom Unternehmen vorgestellte weitere Sofortmaßnahmen zur Reduzierung der Gerüche, Abschirmung und Umlenkung der Abluft werden darüber hinaus vorsorglich als zusätzliche Gegenmaßnahmen freiwillig weiterverfolgt.

Darüber hinaus hat sich das Unternehmen, abhängig von den Ergebnissen der laufenden und anstehenden amtlichen und eigenen Messungen grundsätzlich bereit erklärt, eine sogenannte „Rasterbegehung zur Plausibilisierung der Beschwerdesituation“ durchzuführen. Hierbei handelt es sich um langfristig angesetzte Vor-Ort-Begehungen und Dokumentationen der Geruchswahrnehmungen durch geschulte externe Probanden.

„Unabhängig hiervor arbeitet die GTS in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Gemeinde an der Ursachenforschung der Geruchsituation und betrachtet in diesem Zusammenhang auch weitere mögliche Emissionsquellen in der Umgebung. Gemeinsames Ziel ist es hierbei, die Situation vor Ort für die Anwohner schnellstmöglich zu verbessern“, so Hans-Dieter Schmidt.

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