GTS nimmt Geruchbeschwerden in Angersdorf und Teutschenthal ernst

Pressemitteilung 16. August 2018 | GTS nimmt Geruchbeschwerden in Angersdorf und Teutschenthal ernst

Der untertägige Abbau von Kalisalz in den Jahren von 1905 bis 1982 hat in Teutschenthal ein großes Netz an unterirdischen Hohlräumen geschaffen. Zur Gefahrenabwehr sowie zum Schutz der Tagesoberfläche werden die unterirdischen Hohlräume durch die GTS Grube Teutschenthal Sanierungs GmbH & Co.KG verfüllt.

Der Betrieb des Versatzbergwerkes unterliegt dabei strengen Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Angeliefertes Versatzmaterial durchläuft zunächst ein Zulassungsverfahren, bei dem neben vielen weiteren Aspekten auch Geruchsfreisetzungen geprüft werden. Unzulässiges Material, das erhebliche Geruchsbelästigung auslösen kann, wird zurückgewiesen und an die zuständige Behörde gemeldet. Daneben sorgt die gesetzlich vorgeschriebene Bewetterung für eine ausreichende Luftzufuhr und einen Luftaustausch für alle untertage tätigen Mitarbeiterin der Grube.

In der Umgebung des Schachtes Halle (Angersdorf), der der Abführung der Abluft aus der Grube dient, kam es Ende Juli und Anfang August 2018 zu Geruchsbelastungen der anliegenden Bevölkerung. Aktuelle, vor Ort durchgeführte Messungen der Feuerwehr bestätigen, dass die gemessenen Werte im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften liegen. „Natürlich riecht das Bergwerk, so wie andere Industriebetriebe auch“, erklärt Hans-Dieter Schmidt, Geschäftsführer der GTS, „aus der Grube entweichen jedoch keine unzulässigen Immissionen.“ Dies wird auch durch die regelmäßigen Emissionsmessungen von Ammoniak in der Grube bestätigt.

Ein erneuter Feuerwehreinsatz auf dem Betriebsgelände in Teutschenthal am 16. August 2018 bestätigt diese Aussage. Neben der Feuerwehr waren auch Vertreter des Landesamts für Geologie und Bergwesen (LAGB) sowie der Bürgermeister von Teutschenthal auf dem Betriebsgelände der GTS anwesend. Umfangreiche Messungen auf den Freilagerflächen und in der Schachthalle ergaben Werte zwischen 0,0 und 0,1 ppm (parts per million). Werte, die deutlich unterhalb der zugelassenen Grenzbereiche liegen und als irrelevant gelten.
Dass die GTS dazu beitragen will, Geruchsbelästigungen schnellstmöglich zu reduzieren, zeigt die enge Zusammenarbeit mit dem LAGB und der Gemeinde. Auch mit den Anwohnern wird offen kommuniziert. So wurde bereits am 15. August 2018 eine Bürgerinformationen veranstaltet, bei der über die aktuelle Situation in Angersdorf berichtet wurde. Gegenüber den 45 Teilnehmern versicherte GTS, mit dazu beizutragen eine schnellstmögliche Geruchsminderung anzustreben.

Hierzu wird Hans-Dieter Schmidt dem Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB), welches die Aufsicht über die Grube innehat, Sofortmaßnahmen zur Reduzierung der Geruchswahrnehmung vorlegen. „Wir stehen in der Verantwortung, für unsere Mitarbeiter und für die angrenzende Nachbarschaft angepasste und vor allem schnelle Geruchsminderungsmaßnahmen zu erarbeiten“, erläutert Hans-Dieter Schmidt.

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